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A-2 Perspektiven für Arbeitnehmer*innen bei Ford schaffen

AntragstellerInnen: Juso Kreisverband Saarlouis

Zur Weiterleitung an:

SPD Landesparteitag

Perspektiven für Arbeitnehmer*innen bei Ford schaffen

Die Jusos stehen an der Seite der Beschäftigten von FORD in Saarlouis und des Supplier  Parks. Die Entscheidung des Managements von FORD gegen den Standort Saarlouis lässt die Beschäftigten in persönlicher und finanzieller Unsicherheit zurück. Gerade für junge Menschen, die gerade erst ein Haus gekauft, eine Familie gegründet oder auf eine andere Art ihre Existenz am Aufbauen sind, ist diese Nachricht ein schwerer Schlag.
Die Beschäftigten, Beschäftigtenvertretungen und weitere Akteure haben in den letzten 12 Jahren alles für den Erhalt des Standort Saarlouis gegeben. Umso wichtiger ist es nun genau diesen eine Perspektive über 2025 hinaus zu geben. Das unmenschliche Bieterverfahren hat uns im besonderen Maße die Perversität des Kapitalismus vor Augen geführt. Über Monate hinweg hat das FORD Management zwei Standorte gegeneinander ausgespielt und somit das Vertrauen in das Unternehmen nachhaltig geschädigt. Hier stellt sich die Frage wie eine zukünftige Wirtschaft aussehen soll! Diese Vorgehensweise ist eine Schande und darf keinesfalls zur Norm werden. FORD ist nun in der Verpflichtung ihrer Verantwortung für die Beschäftigten gerecht zu werden.
Der Standort Saarlouis ist und bleibt ein Standort mit engagierten und exzellent  ausgebildeten Beschäftigten in vielen Bereichen. Dies gilt für die Beschäftigten bei FORD  und den Zulieferern. Es braucht jetzt einen Rahmenplan für die Sicherung der Arbeitsplätze - mit oder ohne FORD.
Zudem muss die Politik in enger Absprache mit den Gewerkschaften alles Nötige tun, um den Menschen, die jetzt um ihre Zukunft bangen zeitnah eine Perspektive zu geben. In den Strukturwandel muss jetzt - mehr denn je - investiert werden. Neue Arbeitsplätze  müssen geschaffen, bestehende gesichert werden.
Deswegen fordert der Juso Kreisverband Saarlouis das FORD-Management auf, zeitnah einen Rahmenplan unter Beteiligung der Beschäftigtenvertretung für die kommenden Jahre zu konzipieren und zu verkünden. Ferner soll rasch und in enger Absprache mit dem Betriebsrat von FORD, der Jugendvertretungen sowie der IG Metall Jugend ein Plan erarbeitet werden, um den exzellent ausgebildeten jungen Menschen echte und angemessene Perspektiven, v.a. durch flankierende Weiterbildungs-, und Qualifizierungsmaßnahmen zu geben, um den Arbeitnehmer*innen auch den Übergang in neue Beschäftigung zu ermöglichen.

Beschluss

angenommen

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