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B-6 Menstruation ist kein Luxus -kostenlose Menstruationsprodukte in weiterführenden Schulen

AntragstellerInnen: JSAG

Zur Weiterleitung an:

SPD Landesparteitag

Menstruation ist kein Luxus -kostenlose Menstruationsprodukte in weiterführenden Schulen

Aktuelle Regelung
Zur Zeit gibt es leider keine Regelung die besagt, dass Menstruationsprodukte in Schulen zur
Verfügung gestellt werden müssen. Teilweise halten Schulen diese im Sekretariat für „Notfälle“
bereit. An einigen Schulen wird das Thema von Schüler*innenvertretungen angegangen, doch es
scheitert an der Finanzierung oder die SVen müssen diese selbst stemmen und das Geld fehlt dann
an anderer Stelle.
Forderung
Die Jusos Saar fordern, dass in allen weiterführenden Schulen Menstruationsprodukte, darunter
verstehen wir Binden, Tampons und Slipeinlagen, kostenlos in den Frauen- und Unisextoiletten zur
Verfügung gestellt werden. Die Finanzierung soll hierbei keinesfalls das sowieso schon nicht sehr
großzügige Budget der Schule belasten, sondern das Geld zur Anschaffung der
Menstruationsprodukte muss zusätzlich bereitgestellt werden.
Menstruation ist teuer und von Scham besetzt. Ohne Zugang zu Menstruationsprodukten können
Schülerinnen* während ihrer Periode häufig den Unterricht nicht besuchen. So werden vor allem
Mädchen* aus sozial benachteiligten Haushalten an ihrem Recht auf Bildung gehindert. Kostenlose
Menstruationsprodukte sind also nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung sondern auch der
Bildungsgerechtigkeit. Ein weiteres
Argument für die kostenlose Bereitstellung von Menstruationsprodukten ist, dass die Periode von
Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht selten überraschend früher oder später einsetzt. Oft
müssen Menstruierende sich dann mit Toilettenpapier oder anderen unhygienischen Alternativen
aushelfen, bis der Schultag vorbei ist. Wenn Menschen eine starke Periode haben reicht
Toilettenpapier nicht aus, sie verbluten ihre Kleidung, schämen sich für einen normalen biologischen
Vorgang und verlassen den Unterricht.
Da die Menstruation weiterhin in vielen Teilen der Gesellschaft ein Tabu-Thema ist und sich vor allem
jüngere Schülerinnen* sich nicht trauen im Sekretariat nach Menstruationsprodukten zu fragen löst
das Bereithalten der Produkte dort das Problem nicht. Wenn Menstruationsprodukte aber als Teil
des grundsätzlichen Hygienebedarfs anerkannt und genau wie Seife und Toilettenpapier kostenlos

Beschluss

angenommen

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