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U-1 Landesstrategie Lichtverschmutzung

AntragstellerInnen: Juso Kreisverband Saarlouis

Zur Weiterleitung an:

SPD Landesparteitag

Landesstrategie Lichtverschmutzung

Der Schutz der Biodiversität ist ein komplexer Themenbereich bestehend aus vielen einzelnen Feldern und Problembereichen, die kaum voneinander getrennt betrachtet oder angepackt werden können. Mit all ihren Facetten ist eine gute Biodiversitätsstrategie ein unerlässliches Instrument zur Implementierung eines guten Umwelt- und Naturschutzes. Durch eine solche Strategie wird die Verschmutzung von Land, Wasser und Luft und damit die Degradation des natürlichen Raumes vermieden und damit aktiv zum Schutz tierischer Habitate sowie der menschlichen Umwelt beigetragen.

Aber damit sind längst nicht alle Facetten bedient. Denn neben den vieldiskutierten Arten der Umweltverschmutzung (Wasser, Land, Luft) existiert auch die Verschmutzung der Dunkelheit durch künstliches Licht. Die häufig im öffentlichen sowie privaten Bereich ineffizient eingesetzten Leuchtmittel resultieren in Lichtverschmutzung, der künstlichen Erhellung der Nacht, die sich negativ auf den chronobiologischen Rhythmus von nachtaktiven Lebewesen und damit das gesamte Ökosystem auswirken kann.

Das Saarland hat als Industrieregion einen sehr hohen Grad an Lichtverschmutzung zu verzeichnen. Dabei fehlt es nicht nur an Informationen zu dem Thema, sondern auch an konkreten politischen Maßnahmen und Koordinierungsansätzen. So spielt das Thema Lichtverschmutzung in der saarländischen Biodiversitätsstrategie keine Rolle und wird in anderen Publikationen des Umweltministeriums nur nebenläufig erwähnt.

Gerade das Saarland, in seinem Anspruch eine moderne Industrieregion zu sein, sollte daher Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung als einen weiteren zentralen Bestandteil in seiner Umwelt- und Naturschutzpolitik begreifen und dementsprechend umsetzen.

 

Der Jusos Kreisverband Saarlouis fordert daher:

Die Einbettung einer Landesstrategie Lichtverschmutzung in die bisherigen Bemühungen zum Umweltschutz und damit konkret in die Biodiversitätsstrategie. Diese sollte beinhalten:

  • Die Sammlung und Bereitstellung verlässlicher Informationen, um dem Thema in der aktuellen umweltpolitischen Debatte mehr Präsenz zu verleihen.
  • Koordinierung und Unterstützung (Expertenwissen, Finanzmittel, …) der Kommunen, Städte und Industrie bei einer Umstellung auf effizientere und umweltfreundlichere Leuchtmittel

Die Einbindung politischer Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung in die Biodiversitäts- und Umweltschutzstrategie.

Begründung:

erfolgt mündlich

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